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Referent/in der Akademie für Management und Nachhaltigkeit

 
 
 
Dr. Alexander Sasse
 
Seminare: Working-Capital-Management
 
 Dr. Alexander Sasse
Curriculum Vitae:

Lebenslauf

  • Seit 2007 Concentro Management AG, Nürnberg

Partner und Vorstand, Schwerpunkte in den Bereichen Unternehmenssteuerung und Restrukturierung & Sanierung
  • Seit 2003 Lehrbeauftragter an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • Seit 2004 Lehrbeauftragter an der European Business School (ebs)
  • Seit 2009 Lehrbeauftragter an der Westsächsischen Hochschule Zwickau
  • 2001-2006 Horváth & Partner GmbH, München, Senior Project Manager, Prokurist, Leiter Competence- Team Kapitaleffizienz
  • 1996-2001 Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechnungswesen, mehrere Beratungsprojekte im Bereich Rechnungswesen / Controlling im gehobenen Mittelstand

Statement zur Nachhaltigen Unternehmensführung

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für uns, unternehmerische, gesellschaftliche und ökologische Ansprüche und Meinungen in Balance zu halten. Nur ein ausgewogenes Verhältnis dieser drei Bereiche kann langfristigen Unternehmenserfolg sichern.
Gemäß diverser Studien und unseren Erfahrungen aus zahlreichen Projekten binden viele Unternehmen bis zu einem Viertel mehr liquide Mittel im Working Capital als erforderlich. Kleine und mittelständische Unternehmen geraten dadurch bei Ergebnisrückgängen schnell in einen Liquiditätsengpass. Zieht das Geschäft wieder an, verstärkt sich dieser Effekt durch weiter steigendes Working Capital. Eine Optimierung des Working Capital Managements schafft Unternehmen die Chance ihre Liquiditäts- und Finanzlage sowie die Unternehmensperformance schnell zu verbessern. Ziel ist es, gebundenes Kapital im Umlaufvermögen zu reduzieren, wodurch nachhaltige Effekte erzielbar sind.
Die Aktionsfelder des Working Capital Management lassen sich nach ihrem Ansatzpunkt in strategische und prozessorientierte Aktionsfelder unterteilen. Erstere bieten das größte Optimierungspotenzial. So können zum Beispiel durch gezieltes Variantenmanagement nachhaltige Vorteile erzielt werden. Eine Verschlankung des Produktportfolios führt i.d.R. zu schnelleren Umschlagsdauern, Senkung der Kapitalbindung und somit geringere Kapitalkosten, eine Reduktion von Lagerflächen und die damit einhergehende Verminderung von Lager-, Verschrottungs- und Energiekosten. Darüber hinaus entstehen durch sinkende Verschrottung und Energieeinsparung ökologische Vorteile. Die beste und nachhaltigste Reduktion des Working Capital wird durch simultane Optimierung von strategischen und prozessorientierten Working Capital-Treibern erzielt.
Zur nachhaltigen Unternehmensführung im Rahmen des Working Capital Managements setzen wir vor allem auf die Identifikation finanzieller Working Capital-Treiber, die Quantifizierung von Optimierungspotenzialen durch konkrete Benchmarks, das Erarbeiten von adäquaten Maßnahmen zur Optimierung der Kapitalbindung bei Debitoren, Vorräten und Verbindlichkeiten, das Senken der Kosten im gesamten Order-to-cash Cycle sowie auf die Beachtung von Wechselwirkungen von Produkt-, Kunden- und Lieferantenstrategie. Ergebnis soll dabei eine nachhaltige Kostenreduktion sowie eine Steigerung des Wertes für Unternehmen und Kunden sein, wodurch schließlich die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit abgedeckt werden können.

Publikationen

  • Alexandre, P.; Sasse, A.; Weber, K. : Steigerung der Kapitaleffizienz durch Investitions- und Working Capital Management, in: Controlling, (2004), Heft 3, S. 5 – 11
  • Sasse, A.; Weber, K.: Working-Capital-Management zur Steigerung der Kapitaleffizienz, in: Der Controlling-Berater, (2004), Heft 6, S. 811 – 826
  • Sasse, A.; Riedrich, T.: Kostenmanagement für Projekte in der Produktentwicklung, in: Zeitschrift für Controlling und Innovationsmanagement (ZfCI), 1. Jg. (2006), Heft 3, S. 20 – 27
  • Hofmann, N.; Sasse, A.; Hauser, M.; Baltzer, B.: Investitions-, Finanz- und Working Capital Management als Stellhebel zur Steigerung der Kapitaleffizienz – Stand und neue Entwicklungen, in: Controlling, (2007), Heft 3, S. 153 – 163
  • Sasse, A. : Working Capital Management – Steigerung der Unternehmensrentabilität und Verbesserung der Bilanzkennzahlen, in: Buchführung, Bilanzierung und Kostenrechnung (BBK), Heft 7 vom 04.04.2008, Fach 29, S. 1249 – 1264
  • Sasse, A.; Stein, H.-J.: Krisenprävention durch integrierte Unternehmenssteuerung, in Klein, A. (Hrsg.): Kostenmanagement in Krisenzeiten, Freiburg 2009, S. 21 – 38
  • Sasse, A.; Weigert, A.: Methoden zur Bewertung von Unternehmen im Financial Distress; eine vergleichende Würdigung aus Sicht der Mittelstandspraxis, in: Concentro Management AG (Hrsg.): Concentro Turnaround Investment Guide 2010, München 2010, S. 21 – 40

Seminare

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