Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für uns, unternehmerische, gesellschaftliche und ökologische Ansprüche und Meinungen in Balance zu halten. Nur ein ausgewogenes Verhältnis dieser drei Bereiche kann langfristigen Unternehmenserfolg sichern.
Gemäß diverser Studien und unseren Erfahrungen aus zahlreichen Projekten binden viele Unternehmen bis zu einem Viertel mehr liquide Mittel im Working Capital als erforderlich. Kleine und mittelständische Unternehmen geraten dadurch bei Ergebnisrückgängen schnell in einen Liquiditätsengpass. Zieht das Geschäft wieder an, verstärkt sich dieser Effekt durch weiter steigendes Working Capital. Eine Optimierung des Working Capital Managements schafft Unternehmen die Chance ihre Liquiditäts- und Finanzlage sowie die Unternehmensperformance schnell zu verbessern. Ziel ist es, gebundenes Kapital im Umlaufvermögen zu reduzieren, wodurch nachhaltige Effekte erzielbar sind.
Die Aktionsfelder des Working Capital Management lassen sich nach ihrem Ansatzpunkt in strategische und prozessorientierte Aktionsfelder unterteilen. Erstere bieten das größte Optimierungspotenzial. So können zum Beispiel durch gezieltes Variantenmanagement nachhaltige Vorteile erzielt werden. Eine Verschlankung des Produktportfolios führt i.d.R. zu schnelleren Umschlagsdauern, Senkung der Kapitalbindung und somit geringere Kapitalkosten, eine Reduktion von Lagerflächen und die damit einhergehende Verminderung von Lager-, Verschrottungs- und Energiekosten. Darüber hinaus entstehen durch sinkende Verschrottung und Energieeinsparung ökologische Vorteile. Die beste und nachhaltigste Reduktion des Working Capital wird durch simultane Optimierung von strategischen und prozessorientierten Working Capital-Treibern erzielt.
Zur nachhaltigen Unternehmensführung im Rahmen des Working Capital Managements setzen wir vor allem auf die Identifikation finanzieller Working Capital-Treiber, die Quantifizierung von Optimierungspotenzialen durch konkrete Benchmarks, das Erarbeiten von adäquaten Maßnahmen zur Optimierung der Kapitalbindung bei Debitoren, Vorräten und Verbindlichkeiten, das Senken der Kosten im gesamten Order-to-cash Cycle sowie auf die Beachtung von Wechselwirkungen von Produkt-, Kunden- und Lieferantenstrategie. Ergebnis soll dabei eine nachhaltige Kostenreduktion sowie eine Steigerung des Wertes für Unternehmen und Kunden sein, wodurch schließlich die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit abgedeckt werden können.
Direkt zu den Seminaren
Working-Capital-Management in Frankfurt
Working-Capital-Management in Hamburg